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Freie Hansestadt Wolkenbruch


Auf den moosbewachsenen Ruinen einer längst vergangenen heiligen Stadt wurde die Hafenstadt Wolkenbruch an einer Bucht im sumpfigen Elreadelta erbaut. Der Handel mit Pelzen, makellosem Porzellan und prächtigem Tuch spült Münze um Münze in die Kassen bürgerlicher Händler, der Adel durfte sich weitestgehend darauf beschränken, über das Landvolk und die Inselburg Nebelfels zu walten.

Ganz natürlicherweise treibt sich auch aufmüpfiges und gefährliches Gesindel, das wie abstoßende Krötenbrut in den Kanälen herumkriecht, in Wolkenbruch herum, doch scheuen die städtischen Ämter keine Mühen, solches Unkraut rückstandslos auszujäten und auch die hab- und selbstsüchtigen Exzesse, die sich Adel und Klerus noch bis vor wenigen Jahren ungeschoren leisteten, zu unterbinden.

Dank der Öffnung der Tempelarchive und der Verbreitung medizinischen Wissens, das die alte Priesterschaft eifersüchtig geheim hielt, ist es zuletzt gelungen, den Aussatz gänzlich auszumerzen und so erblüht nun Wolkenbruch abermals weiß und unbefleckt wie der Schwarzdorn.

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